
Konnten vom zweiten Vorsitzenden des DRK-Ortsverein Hövelhof, Bernd Schäfer (rechts) für ihre treuen Blutspendeaktivitäten geehrt werden (vorne von links): Johannes Upgang, Karl-Heinz Reineke, Rudolf Telwak und Norbert Kockhans sowie (mittlere Reihe von links) Helmut Horenkamp, Waltraud Lindert, Roswitha Scharpenberg, Elke Westerwinter, Monika Nowak, Stefan Engelns, Siegfried Koj, Gerd Berhörster, Roman Stollhans, Juliane Gehle und Beate Pape. In der hintersten Reihe wurden geehrt (von links): Holger Schulz, Uwe Passiel, Wilhelm Ennekens, Marc Regenhardt, Bernhard Rampsel, Dr. Alfred Viernich, Herbert Picht und Martina Westhoff. Dank und Glückwünsche sprach auch Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens aus. |
Viele medizinische Eingriffe und Therapien wären ohne Blutspenden undenkbar Rund 3.500 Menschen müssen in Nordrhein-Westfalen tagtäglich Blut spenden, um den steigenden Bedarf an dem Lebenssaft stillen zu können. Immerhin 80 Prozent aller Bundesbürger sind statistisch gesehen einmal im Leben auf eine oftmals lebensrettende Blutkonserve angewiesen, denn Blut ist seinem Wirkmechanismus so komplex, dass es nicht künstlich hergestellt werden kann. Häufigstes Einsatzgebiet für Blutprodukte sind Krebstherapien. Neueste Zahlen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) besagen, dass im Jahr 2010 26 Prozent der Blutspenden in diesem Bereich eingesetzt wurden. Im Jahr 2007 waren es lediglich 19 Prozent. Weitere wichtige Einsatzbereich sind Herzerkrankungen (20 Prozent), Magen- und Darmerkrankungen (19 Prozent) sowie Blutkonserven nach Verletzungen durch Verkehrsunfälle (15 Prozent). „Viele lebensrettende Operationen oder Langzeittherapien wären ohne den selbstlosen Einsatz der Blutspender nicht möglich“ betont Kreisrotkreuzarzt Ingo Christiansen.
So freute sich der zweite Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Hövelhof zahlreiche Blutspendejubilare im OWL-Heimatzentrum begrüßen zu können. Unter den besonders treuen Blutspendern auch Rudolf Telwak und Johannes Upgang, die bereits zu 125 DRK-Blutspendeterminen erschienen. „Sie haben sagenhafte 62,5 Liter Blut gespendet“ dankte Reinhold Steffens, Blutspendebeauftragter des Ortsverein. Bei lediglich 2,3 Prozent der Bundesbürger, die regelmäßig zu Blutspendeterminen erscheinen und einen Teil ihres Blutes kostenlos zur Verfügung stellen, sieht Hövelhofs Bürgermeister die Sennegemeinde gut aufgestellt. „Ich bin froh, dass wir hier weit über dieser niedrigen Quote liegen“ betonte Michael Berens.
Für 100 erfolgreiche Blutspenden erhielten Michael Fritze, Norbert Kockhans und Karl-Heinz Reineke Ehrennadeln, Urkunden und Präsente überreicht. Auf 75 Blutspenden können zurückblicken: Gabriele Apelmeier, Eduard Bimmermann, Wilhelm Ennekens, Siegfried Koj, Anton Rampsel, Bernhard Rampsel, Hans Rode, Hermann Josef Sandbothe und Frank Wiethoff. 50 Mal zur Ader gelassen wurden: Michael Bauer, Heiner Beringmeier, Ulrich Hermes, Alexander Müller, Beate Pape, Marc Regenhardt, Holger Schulz, Dr. Alfred Wirnich und Martina Westhoff. Zu 25 Blutspenden konnte das DRK Gerd Berhörster, Dr. Peter Engeling, Stefan Engelns, Martin Fortmeier, Juliane Gehle, Diana Gröpper-Stracke, Helmut Horenkamp, Benjamin Joachim, Cornelia Kettelgerdes, Mechthild Kuerpick, Waltraud Lindert, Peter Löhr, Monika Nowak, Uwe Passiel, Herbert Picht, Monika Pohlmeier, Elisabeth Reddeker, Mathias Regenhard, Roswitha Scharpenberg, Sebastian Schlechter, Roman Stollhans, Elisabeth Strohmeyer, Marco Weiß und Elke Westerwinter begrüßen. Text und Foto: Axel Langer |